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Unia Schweiz

Mit neuer Kultur zu mehr Beachtung

Unia Schweiz

Die Unia, bedeutendste Gewerkschaft der Schweiz, stellt ihre Kommunikation für die Zukunft neu auf. Die Ziele des mehrjährigen Prozesses: Mitglieder kommunikativ besser begleiten, neue gewinnen und mehr Einfluss auf den politischen Diskurs ausüben.

 

Die Kommunikation der Unia trägt viel zur starken Stellung der Gewerkschaft bei. Doch das Informationsverhalten ihrer Zielgruppen ändert sich fundamental: Die gedruckten
Unia-Zeitungen erreichen in erster Linie traditionelle Leser, soziale Medien dominieren die Kommunikationsgewohnheiten jüngerer Menschen und die Erwartungen an digitale Dienstleistungen steigen. Dazu kommen interne Herausforderungen wie z.B. die dezentrale Organisation der Kommunikations-verantwortlichen.

Vor diesem Hintergrund erarbeitet die Unia eine neue Strategie: Die Integration aller Kommunikationskanäle in eine themen-getriebene Publikation und der Aufbau eines Newsrooms für die zentrale Content-Planung und -Steuerung. Gemeinsam mit
Unia-Mitarbeitenden übernimmt in flagranti die Projektleitung und die Fachführung für das mehrjährige Vorhaben.

Auf Basis einer repräsentativen Umfrage bei bestehenden und potenziellen Mitgliedern treibt das Kernteam das Vorhaben mit einem partizipativen Ansatz in Fachgruppen und Workshops voran: Kommunikationskanäle, Organisation, Prozesse und die Ressourcenallokation werden überprüft und auf eine neue Basis gelegt.Aufgrund seiner weitreichenden Auswirkungen wird dem Projekt Unia-weite Beachtung geschenkt: Betroffene Abteilungen wie Marketing, Kommunikation, Redaktionen, Regionen, Sektoren usw. werden aktiv einbezogen. Organisationseinheiten wie beispielsweise HR und IT werden aktiv informiert und ein kontinuierliches Rapportieren an die Geschäftsleitung stellt die Unterstützung der obersten Hierarchiestufe sicher. Begleitet wird der umfangreiche Wandel durch interne Kommunikationsmassnahmen.

 

 

1096

befragte Unia-Mitglieder

Projektdauer in Jahren

3